So versorgen Sie Ihren Körper mit Antioxidantien

Dass Antioxidantien die Körperzellen schützen, steht außer Frage.
Aber ist es für jeden sinnvoll, regelmäßig ein Nahrungsergänzungs-Präparat mit diesen Vitalstoffen einzunehmen?
Nein, am gesündesten ist es sicher, wenn Sie täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen. Das zeigte auch eine Studie der Universität Athen aus dem Jahr 2010. Die Forscher hatten 1.000 Probanden, die keine Vitalstoff-Präparate zu sich nahmen, zu ihrer Ernährung befragt und die Antioxidantien im Blut bestimmt. Dabei ergab sich, dass die Studienteilnehmer, die gut mit Antioxidantien versorgt waren, um bis zu 35 % niedrigere Blutzuckerwerte hatten, als Probanden mit geringer Antioxidantien-Konzentration im Blut. Radikalfänger senken somit auch Ihr Diabetes-Risiko. Und wer es nicht schaft sich mit Nährstoffen über die "normale" Nahrung ordendlich zu versorgen, der sollte über Vitalstoffe nachdenken.
Vor ungefähr 70 Jahren hat die Wissenschaft eine neue Generation der Antioxidantien entdeckt hat: die sekundären Pflanzenstoffe. Diese Stoffe bewahren nicht nur die Pflanzen vor Schädlingen, sie können ebenso Ihre Körperzellen schützen. Diese Pflanzenstoffe wirken antioxidativ:
- Polyphenole (Anthocyane, Resveratrol, Quercetin, Isoflavonoide, Flavonoide, u. a. in Kirschen, Trauben, Beeren, grünem Tee und Rotwein)
- Carotinoide (Lutein, Lycopin, Zeaxanthin, u. a. in Tomaten, Brokkoli, Erbsen, roten und gelben Paprika)
- Phytoöstrogene (Isoflavone, Lignane, u. a. in Sojabohnen, Hülsenfrüchten, Hopfen)
- Sulfide (Schwefelverbindungen, u. a. in Knoblauch, Porree, Schnittlauch, Zwiebeln)
Um Ihre Zellen vor freien Radikalen zu schützen, sind die natürlichen Lieferanten aus der Nahrung die beste Wahl, denn sie enthalten die ganze Palette der Radikalfänger. Wenn Ihr Körper unter starkem oxidativem Stress steht wie etwa nach einer schweren Krankheit oder wenn Sie dauerhaft Medikamente einnehmen oder Raucher sind, sollten Sie allerdings zu Vitalstoff-Präparaten hoher Güte greifen. Brausetabletten ohne sekundäre Pflanzenstoffe wirken dagegen kaum.